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December 31 Zum Ende eines JahresZum Ende eines fastliving years, ereignisreich, voller Trauer, schlechter Dinge, Momenten des Glücks, nach einer Woche Abstand, einige Worte in eigener Sache:
Was wirklich wichtig war :
Ich haben den Menschen, der mich wahrscheinlich mehr als jeder andere auf der Welt geliebt hat, verloren. Nein, nicht ich. Wir!!! Mein Vater, meine Schwester, meine Nichte und ich ....Der Verlust meines Vaters ist viel größer. Das, was unsere Generation nicht nachvollziehen kann. Die beiden haben ein gemeinsames Leben gelebt. 50 Jahre, geliebt, gestritten, gelacht und geweint. Aber immer wieder zusammengerauft, für uns, die Kinder, für das gemeinsam Erreichte, für das, was sie verbunden hat und immer noch verbindet. Ich habe mich manches Mal in schlechten Zeiten gefragt, was verbindet die beiden, was hält sie zusammen, was tun sie da. So richtig verstanden habe ich es nach dem Tod meiner Mutter, sie haben wirklich ein Leben gemeinsam gelebt. Etwas, was die meisten nicht nachvollziehen können. Wenn ich meinen Dad in den letzten Monaten sehe, gerade in diesen Tagen, die Angst in mir trage, auch ihn zu verlieren, dann weiß ich, was Liebe ist. Viel mehr, als wir manchmal sagen und meinen in uns zu spüren ....Hey Mum, ich weiß nicht, ob Du es lesen kannst und mich weiter begleitest, wie Du es dein ganzes Leben getan hast. Ich habe Dir soviel zu verdanken, Dich so oft vernachlässigt, dich nicht mit einbezogen in meine Dinge, so viele Dinge falsch gemacht ohne Kritik deinerseits...Wie oft habe ich an Deinem Grab gestanden und mir gewünscht, Dir dies alles noch sagen zu können. Mir blieb nur, in Deinen letzten Minuten Abschied zu nehmen. Was Du für mich getan hast, kann man mit Danke oder Taten niemals ausgleichen. Du hast Elke, Dad und mir Dein Leben geschenkt. Mehr geht nicht. Und nun sitze ich hier und vermisse Dich einfach..Du fehlst mir und wirst immer den größten Platz in meinem Herzen haben!!!
Virtuelle und reale aktuelle Welt:
Wenn ich mir nun die aktuelle Welt betrachte, das Denken, die Prioritäten, die Vorstellungen, den Egoisnus usw., nein, das kann es nicht sein. Wir sind alle solche Egoisten, Sensibelchen, dumm, selbstsüchtig und so oberflächlich....
Ok, jemand sagt er liebt Dich und Du sagst und meinst es auch. Aber was tut man mit dieser Liebe. Man zerstört sie. Fordert, hinterfragt, kriegt nie genug, fühlt sich vernachlässigt. schlägt aufeinander ein bis nichts mehr da ist. Erkennt Intentionen nicht, ist selbst so dumm, obwohl man sich für so klug hält. Robert Lembke hat einmal gesagt, wenn die Menschen meinen, sie hätten ihr Herz verloren, so ist es meist nur der Verstand. Nena hat es schon richtig formuliert: Liebe fragt nicht, Liebe ist so wie Du bist, Liebe ist. Und verdammt nochmal, wenn man es falsch beurteilt hat, kein Selbstmitleid mehr, Ohrfeigen für die eigene Dummheit, nach vorn schauen, beim nächsten Mal vorsichtiger und genauer hinschauen und es einfach besser machen. Wir jammern immer, es tut so weh...Ja, das ist auch so, aber warum? Weil wir uns vorher mit den falschen Träumen und Gedanken selbst weh getan haben. Das, was wir heute beklagen ist nur die normative Kraft des Faktischen! Ein Traum, der nie Wirklichkeit werden konnte, weil wir anfangs nicht gut genug hingeschaut und zugehört haben. Also, in 2008 alles besser machen....und den A....wieder in die Hose packen und nach vorn schauen. Ich kann das Jammern und das Selbstmitleid nicht mehr hören, mein eigenes am wenigsten!! Deshalb ist jetzt auch Schluß damit!
Und sollte irgendein Depp denken, was schreibt der da, kein Problem. Die Worte sind an meine Mum und für mich, auch wenn sie öffentlich sind ... December 23 Der WegFreunde sind Menschen, die nicht nach deinem Weg fragen,
sondern ihn mit dir gemeinsam gehen.
Ich finde der schönste Eintrag, den ich bekommen habe, gehört auch zu diesem Text. Danke, Jule!
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